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Tarasp

1’000-jährige Schlossgeschichte. Hoch über dem Ort thront das Schloss Tarasp als Wahrzeichen des Unterengadins.

Früher war der Weg nach Tarasp abenteuerlich, vor allem im Winter. Er führte über einige enge Serpentinen von Nairs aus hoch in den Weiler Vulpera. Und ganz früher kam man nur nach Tarasp über das Ausland, sprich Tirol oder Südtirol, die Engadinerstrasse gab es damals noch nicht.
Heute ist die Zufahrt in die einstige Wiege des Kurtourismus standesgemäss und führt über die 2010 errichtete Brücke direkt nach Vulpera. Verpassen kann man diesen Ort also nicht mehr. Verpassen wäre auch schade, denn die Gemeinde hat einiges zu bieten.

Um einen Hügel herum, den Schlosshügel wohlgemerkt, gelangt man schliesslich nach Tarasp Fontana. Von Fontana kann man entweder weiter Tal einwärts oder erst mal hoch Richtung Schloss und Sparsels gehen. Fast so bekannt wie das Schloss ist das Schlosshotel oder das Chasté, wie es im romanischen Idiom heisst. Seit 21 Generationen führt das Haus mit der exzellenten Küche die Familie Pazeller. Tatsächlich ist die Geschichte eng mit der des Schlosses verknüpft. Als der Mundwasserfabrikant Lingner das Schloss kaufte und umbauen liess, richteten die geschäftstüchtigen Pazellers auf ihrem Hof Gästezimmer für die Arbeiter ein. Bald gaben sie den Hof ganz auf und setzen voll auf Gastronomie und Hotellerie.

In Tarasp lohnt sich auch ein Ausflug zum Lai Nair. Das Gewässer liegt so idyllisch als wäre es extra dorthinein gepflanzt worden, das schwarze Wasser, hervorgerufen durch das Moor, vermag so nicht mehr länger zu erschrecken, ganz im Gegenteil. Vom Lai Nair ist es nicht mehr weit, bis nach Avrona, einem weiteren Weiler. Avrona steht vor allem für die Bergschule und ein vorzügliches Restaurant.

Doch Tarasp ist noch grösser und erstreckt sich weiter, talaufwärts. In Fontana selber sticht die katholische Kirche ins Auge, aussergewöhnlich in einem doch reformierten Tal. Tatsächlich hatten die Tarasper lange unter ihren Mitengadinern zu leiden. Die Österreicher, unter deren Schutz die Tarasper früher standen, brandschatzten das Unterengadin und verschonten Tarasp, darauf legten die Unterengadiner Tarasp in Schutt und Asche. Mittlerweile ist das Verhältnis allerdings wieder gut und die Unterengadiner haben auch schon einen Tarasper in den Grossen Rat gewählt. Weiter talaufwärts gelangt man dann zu den übrigen Weilern, meist nur ein paar Häuser, kaum mehr ganzjährig bewohnt, dafür umso schöner gelegen.

Veranstaltungskalender

 

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Schloss Tarasp

Als Wahrzeichen des Unterengadins überblickt das 1040 erbaute Schloss Tarasp die Region.

Lage

Hotel Finden

Anreise

Abreise

Höhe

1402 m ü. M.

Einwohner

354

Anreise mit dem ÖV

SBB|CFF|FFS
Datum:
Zeit:
Abfahrt
Ankunft

Kontakt

Gäste-Info Tarasp
Chasa Cumünala , 7553 Tarasp
Tel. +41 (0)81 861 20 52
tarasp-vulpera(at)engadin.com
http://www.tarasp.ch
 
 

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