Abgeschlossene Projekte

E-Bikes

DSCF0424
Ein Teil des Teams von Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair im Kurpark Vulpera.

Durch eine langjährige und sehr gute Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fahrradspezialisten intercycle mit Sitz in Sursee LU kam ein E-Bike Projekt mit der Tourismusorganisation zu Stande. Intercycle stellte den Mitarbeitern der TESSVM insgesamt sechs E-Bikes der Marke BionX für die Zeitspanne von zwei Jahren zum internen Gebrauch zur Verfügung. Nach Ablauf dieser zwei Jahren konnten die E-Bikes an die Mitarbeiter, deren Angehörigen und Einheimischen für den privaten Gebrauch verkauft werden. Somit sind die sechs E-Bikes weiterhin in der Ferienregion Scuol Samnaun Val Müstair unterwegs.

Wintertourismus 2030 - Erfolgsmodell für einen zukunftsfähigen Wintertourismus

Der Wintertourismus steht vor verschiedenen Herausforderungen wie die Euro-Krise, die abnehmende Zahl der Skier-Days und die Folgen des Klimawandels. Um dafür Lösungen zu finden, erarbeitete die TESSVM zusammen mit der Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung der ZHAW einen Grundlagenbericht für einen erfolgreichen Wintertourismus 2030. Darin ist definiert was ein zukunftsfähiger Wintertourismus, welcher alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigt, beinhaltet. Als Resultat wurde ein Erfolgsmodell entwickelt, das einen Prozess auf Destinationsebene und Massnahmen in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft vorsieht.                                        

Die Thematik wird im Rahmen der Tourismus-Denkwerkstatt Graubünden als Teilprojekt weiterverfolgt.

Tourismus-Denkwerkstatt Graubünden - Entwicklung und Support für Nachhaltigkeit

Innotour-Projekt "Entwicklung und Vermarktung von nachhaltigen Angeboten in Tourismusdestinationen"

Das Innotour-Projekt 453 hatte zum Ziel die Wirtschaftlichkeit von nachhaltigen Tourismusangeboten nachzuweisen. Die Hochschule Luzern hat sich zusammen mit den fünf Tourismusdestinationen Luzern, Biosphäre Entlebuch, Arosa, Interlaken und Scuol Samnaun Val Müstair dieser Aufgabe angenommen und konnte trotz den anspruchsvollen Begleitumständen nützliche Resultate vorbringen.

Nicht nur ist eindeutig erwiesen, dass Nachhaltigkeit keine leichte Aufgabe ist, auch ist aufgezeigt worden, dass Erfolgsfaktoren wie Kontinuität, Ressourcennutzung und eine breite Verankerung der Thematik in der Region den Erfolg massgebend prägen. Das Resultat, ein Leitfaden für interessierte Destinationen, finden Sie hier:

Leitfaden zur erfolgreichen Entwicklung und Vermarktung nachhaltiger Angebote in Tourismusdestinationen

Wiesenmeisterschaft

Die Ferienregion Scuol Samnaun Val Müstair ist bekannt für ihre schönen und artenreichen Trockenwiesen mit seltenen Pflanzen wie Grasilien, Feuerlilien und verschiedenen Orchideenarten
Im Sommer 2015 fand hier die Wiesenmeisterschaft statt. Die schönsten Wiesen wurden gesucht. Von einer Jury wurden die Wiesen begutachtet und die farbliche Vielfalt, die Diversität und ästhetische Schönheit der Wiesen wurden beurteilt. Am Prämierungsfest vom 10. Juli 2015 in Tschlin wurden die schönsten Wiesen ausgezeichnet. 
Das Verständnis für die Wichtigkeit der Wiesen sowie den Umgang mit ihnen konnte im Laufe der Meisterschaft gestärkt werden.

Bergblumen-Trockenwiesen-Engadin-Scuol-Samnaun-Schweiz
Wiesenmeisterschaften in Engadin Scuol, Samnaun, Val Müstair

Klimaschutz: Jetzt und hier

Die Destinationen des Schweizer Alpenraums gehören zu den wichtigsten Ferienregionen Europas. Um für Gäste attraktiv zu bleiben, wird ständig in Infrastrukturen investiert. Vielmals auch in solche, die viel Energie benötigen, wie beispielsweise die technische Beschneiung, Ferienwohnungen oder Wellness-Angebote. Der steigende Energiebedarf führt zu einem erhöhten Ausstoss von Treibhausgasen. Besonders im Alpenraum gefährdet diese Entwicklung die natürlichen Grundlagen des Tourismus. Das Projekt Klimaschutz: Jetzt und hier knüpfte genau an diesem Problem an.

> Klimafreundlicher Tourismus - Anregungen für Destinationen (PDF)

PTE-Projekt «Colliar»

Das Projekt Colliar verfolgt das Ziel, die Landschaftselemente und Ökosysteme im Unterengadin besser zu vernetzen. Dazu koordiniert die Pro Terra Engiadina Projekte, erarbeitet entsprechende Massnahmen und setzt diese um. Die Pro Terra Engiadina setzt sich zum Ziel, allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft) gerecht zu werden. Konkrete Ziele sind:

- der Region Akzeptanz als naturnahes Ferien- und Erholungsgebiet zu verleihen.
- die regionalen landwirtschaftlichen Produkte mit Einbindung der Gäste in die Landschaftspflege zu fördern.
- die Massnahmen zur Förderung der ökologischen Konnektivität im regionalen Richtplan zu verankern.
- im Rhätischen Dreieck und mit anderen alpinen Handlungsräumen zu kooperieren.
- die Aktivität der Stiftung auszubauen.

Im Frühjahr 2014 fand eine durch das Projekt Colliar organisierte Schulung statt, welche an Exkursionsleiter, Naturführer und Wanderleiter gerichtet war. Die Schulung hatte zum Zweck die verantwortlichen Leiter von Erlebnissen weiterzubilden, damit die Kultur und Landschaftswerte einerseits korrekt vermittelt werden und andererseits einen Beitrag zum Schutz und Erhalt dieser Werte geleistet werden kann.

Silvretta Historica "Kulturgeschichte grenzenlos erforschen und erleben"

Ausgehend von archäologisch-historischen Forschungen in der Silvretta-Region auf österreichischer und schweizerischer Grenze, wurden neue kulturhistorisch orientierte, grenzüberschreitende Erlebnisangebote für Einheimische sowie Touristen etabliert. 

Ziele waren die Schaffung von Mehrwert durch die Erschließung neuer inhaltlicher Angebote und Aktionen für bisherige und neue Gäste, die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit anhand eines konkreten Themas sowie die Erforschung und Vermittlung der Silvretta-Region als einer seit Jahrtausenden und bis heute vom Menschen genutzten und geprägten Kulturlandschaft. Zu diesem Zweck arbeiteten Wissenschaftler (Archäologen, Historiker, Kulturwissenschaftler, Geographen und Geoinformatiker) eng mit Touristikverbänden und –unternehmen sowie Gemeinden und Gemeindeverbänden vor Ort zusammen. Nachdem die Forschungsarbeiten abgeschlossen wurden, übernahm die TESSVM deren touristische Weiterverarbeitung. So band man die Silvretta Historica z.B. in die touristische Kommunikation ein. 

Die touristischen Angebote welche daraus entstanden sind, sind die interaktive Wanderkarte, die Schulung von Wanderleitern der Destination sowie die Integration einer separaten Silvretta Historica Landing-Page in die Homepage der TESSVM. 

Erfahren Sie hier, wie Sie die Forschungsergebnisse erleben können.

Pilotprojekt Landschaftsqualitätsbeiträge

Die neue Agrarpolitik sieht vor, Landschaftsqualitätsbeiträge zu entrichten, die eine gezielte Pflege traditioneller Kulturlandschaften ermöglichen. Das Beitragskonzept wurde anhand von Pilotregionen konkretisiert. Die TESSVM hat in der Begleitgruppe der Pilotregion Ramosch-Tschlin mitgearbeitet, um Indikatoren für die Landschaftsqualität zu bestimmen.

Ferien ohne Auto

Im Rahmen des Projekts "Ferien ohne Auto" vom VCS, dem WWF und der Fachhochschule Westschweiz sollten die Gäste dazu bewegt werden, ohne Auto in die Berggebiete anzureisen. Als Pilotprojektregion hat die Destination Engadin Scuol zwischen 2008 und 2010 innovative Angebote für Besucher ohne Auto geschaffen. Seit Projektende werden diese kontinuierlich weiterentwickelt:
Gäste können Pauschalangebote mit Einbindung des öffentlichen Verkehrs buchen und ihre Gepäckstücke direkt in die Unterkunft liefern lassen. Die Erlebnisangebote sind auf die Zeiten und Orte des öffentlichen Verkehrs abgestimmt. Seit dem Sommer 2010 bringt die TESSVM gemeinsam mit der RhB und der PostAuto AG einen kostenlosen Regional-Fahrplan mit allen öffentlichen Verkehrsangeboten der Region an. 

Inscunter

«Inscunter» ist ein Modellvorhaben im ländlichen Raum. Dank dem Projekt werden Synergien zwischen Tourismus, Forst- und Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz genutzt. Anhand von konkreten Projekten wurde eine beispielhafte Zusammenarbeit aufgegleist, erste Erfahrungen gesammelt und ein sektorübergreifendes Netzwerk für die Zukunft aufgebaut. Beim Projekt INSCUNTER dabei sind Amt für Wald GR, Schweizerische Vogelwarte Sempach, Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Stiftung Schweizerischer Nationalpark und WWF. Finanziell unterstützt wird dieses Projekt vom Bundesnetzwerk Ländlicher Raum bestehend aus: Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Bundesamt für Umwelt (BAFU), Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).

Die Errungenschaften und Ergebnisse des Projektes Inscunter wurden von der Stiftung Pro Terra Engiadina übernommen und können so langfristig weitergeführt werden.

Enjoy Switzerland

Von 2003 bis 2006 war die Destination Engadin Scuol Pilotregion im Projekt "Enjoy Switzerland". Ziel des Projektes war die Servicequalität und die Gastfreundlichkeit in der Destination langfristig zu sichern. Dazu wurden Prozesse optimiert und touristische Angebote entwickelt, welche die Qualität der Region für den Gast auf der ganzen Servicekette erlebbar machen.

Um die Qualität in der Region langfristig zu sichern, wurde im Anschluss an das Projekt eine Stelle für Angebotsentwicklung in der Destination geschaffen.

Kontakt

Niculin Meyer
Leiter Kommunikation
n.meyer@engadin.com 
+41-81-861 88 03

Weitere Infos

CSR TESSVM (PDF)

Dreieck neu
Nachhaltigkeitsdreieck