Partner

Die Zusammenarbeit mit einem breit abgestützten Netzwerk aus Akteuren von den Bereichen Umwelt, Kultur, Landwirtschaft, Politik und Tourismus ist für die TESSVM von grosser Bedeutung. Dank dem stetigen Austausch mit Partnern aus den verschiedenen Interessensgebieten lässt sich natur- und kulturnaher Tourismus verwirklichen.

Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung

Die TESSVM arbeitet im Bereich der Angebotsentwicklung mit der Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung zusammen. Die Bündner Aussenstelle des Instituts für Umwelt und natürliche Ressourcen der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) wurde im März 2007 in Wergenstein (GR) im Center da Capricorns eröffnet. Die Forschungsgruppe verbindet Forschung und Dienstleistung und bietet vielfältige Antworten auf bedeutende Fragen zur Entwicklung des ländlichen Raums. Dank dieser Zusammenarbeit werden regelmässig Erfahrungen und Wissen ausgetauscht und Projekte der Forschungsgruppe können in der Destination direkt umgesetzt werden. Die Bemühungen um Nachhaltigkeit werden so wissenschaftlich verankert.

2013 war das Center da Capricorns für den Prix Montagne nominiert. 

Website

Fundaziun Pro Terra Engiadina

Die TESSVM ist Gründungsmitglied der Fundaziun Pro Terra Engiadina (PTE). Die PTE bietet eine Plattform für die Zusammenarbeit aller relevanten regionalen Institutionen, die in den Bereichen Natur und Landschaft aktiv sind. Sie fördert im Unterengadin, dem Samnauntal und im Val Müstair die Entwicklung der ökologischen Werte im Einklang mit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ansprüchen. Über die Zusammenarbeit von Tourismus, Forst- und Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz sollen regionale Projekte koordiniert und Sektor übergreifend gestützt werden. 

Das Projekt Colliar verfolgt das Ziel, die Landschaftselemente und Ökosysteme im Unterengadin besser zu vernetzen. Dazu koordiniert die PTE Projekte, erarbeitet entsprechende Massnahmen und setzt diese um. Konkrete Ziele sind:

- die Aktivität der Stiftung auszubauen.
- die regionalen landwirtschaftlichen Produkte mit Einbindung der Gäste in die Landschaftspflege zu fördern.
- der Region Akzeptanz als naturnahes Ferien- und Erholungsgebiet zu verleihen.
- die Massnahmen zur Förderung der ökologischen Konnektivität im regionalen Richtplan zu verankern.
- im Rhätischen Dreieck und mit anderen alpinen Handlungsräumen zu kooperieren.

www.proterrae.ch

myclimate

myclimate ist aus einem gemeinsamen Projekt von Studierenden und Professoren der ETH Zürich im Jahr 2002 entstanden. In wenigen Jahren hat sich die Organisation von einem Studierendenprojekt zu einer professionell geführten und international ausgerichteten Klimaschutzstiftung entwickelt, welche sich für den wirksamen Klimaschutz lokal und global einsetzt. Mit Beratung, Bildung und Klimaschutzprojekten will myclimate gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft wie auch mit Organisationen und Privatpersonen die Zukunft der Welt gestalten. myclimate unterstützt Projekte, die erneuerbare Energien einsetzen, Energieeffizienzmassnahmen realisieren und Methanemissionen reduzieren. Innovationsgeist und das grosse Engagement der Beteiligten zeichnen myclimate bis heute aus.
Der Nationalpark Bike-Marathon wird in Zusammenarbeit mit myclimate klimaneutral durchgefürt.

www.myclimate.ch 

Weitere Umwelt- Naturschutzorganisationen

Zusammen mit Umwelt- und Naturschutzorganisationen werden gezielt touristische Initiativen lanciert, die ökologische Nachhaltigkeit fördern. Für eine ressourcenschonende Entwicklung im Tourismus findet auch im Rahmen der PTE eine Diskussion mit betroffenen Akteuren statt.

Wichtige Partner sind:

WWF
Vogelwarte Sempach
Stiftung Landschaftsschutz Schweiz
Pro Natura

Beispiele für die Zusammenarbeit:
- WWF Bärenthemenweg S-charl
- Jährliche Vogelexkursion mit der Vogelwarte Sempach
- Val Sinestra - Landschaft des Jahres 2011 der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz
Wiesenmeisterschaft im Unterengadin, Samnaun und Val Müstair 

Schweizerischer Nationalpark

Im einzigen Nationalpark der Schweiz gelten seit dem Jahr 1914 strikte Regeln zum Schutz der Natur vor menschlichen Eingriffen. Das Resultat ist eine geschützte artenreiche Pflanzen- und Tierwelt auf einer Fläche von 170 km², wo sich die Natur autonom entwickeln kann. Neben dem Schutz hat der Nationalpark auch einen Forschungs- und Informationsauftrag: Die komplexen Abläufe der Natur werden in verschiedenen Forschungsprojekten untersucht und den Gästen auf Führungen und im Besucherzentrum näher gebracht.

www.nationalpark.ch

Biosfera Val Müstair

Seit Anfang Juni 2010 besteht die UNESCO Biosfera Val Müstair Parc Naziunal aus der intensiv geschützten Kernzone des Nationalparks und aus dem Val Müstair, das als Pflege- und Entwicklungszone von rund 1600 Einwohner bewohnt und bewirtschaftet wird. Die Biosfera Val Müstair verfolgt die Leitidee, durch das Zusammenwirken der Bereiche Gesellschaft, Kultur, Natur, Ökologie und Wirtschaft einen starken Lebensraum zu erhalten.

www.biosfera.ch

Agrotourismus Graubünden

Der Verein Agrotourismus Graubünden (ATGR) bietet für Anbieter von agrotouristischen Dienstleistungen und Angeboten Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen und deren Vermarktung. Darüber hinaus koordiniert Agrotourismus GR die Angebote im Kanton und macht sie sichtbar.

Das Angebot von Agrotourismus Graubünden ist auf der Internetseite der TESSVM vollumfänglich integriert. 

> Zum Angebot

www.agrotourismus-gr.ch

Wikinger Reisen

Seit 2010 besteht eine Zusammenarbeit zwischen Wikinger Reisen und der TESSVM. Als Pauschal-Wanderreise-Angebot wird die Via Engiadina im Sommer und Winter vermarktet.

2013 wurde Wikinger Reisen das CSR-Siegel der Organisation TourCert verliehen. Um nun sicherzugehen, dass auch Leistungspartner bestimmte Ziele und Regeln verfolgen, wurde ein Verhaltenskodex für Leistungsträger, der sogenannten „Supplier Code of Conduct“ entworfen. Auch wir akzeptieren die Vorschriften dieses Codes und halten uns an gesetzte Regeln eines CSR-zertifizierten Unternehmens.  

www.wikinger-reisen.ch

Graubündner Kantonalbank

Das unternehmerische Denken und Handeln der GKB stützt sich auf ein gelebtes Wertesystem sowie ein nachhaltiges Verhalten quer durch alle Bereiche und Hierarchiestufen – ökonomisch, ökologisch und sozial. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung der Bank orientiert sich an den Richtlinien der international anerkannten Global Reporting Initiative (GRI) und rapportiert gemäss Application Level B (von GRI überprüft). 

In der Betriebsökologie als Teil der Nachhaltigkeit wollen sie den ökologischen Fussabdruck der GKB unter Beachtung von Umweltkriterien kontinuierlich reduzieren. Als Partnerin der Schweizer Stiftung myclimate unterstützen sie seit 2013 weltweit Projekte, die Treibhausgase vermindern und die Umwelt schonen. Durch Kompensation der eigenen CO2-Emissionen möchte die GKB bis 2015 ein klimaneutrales Unternehmen werden.

www.gkb.ch

Kontakt

Urs Wohler
Direktor
u.wohler@engadin.com 
+41-81-861 88 02

Weitere Infos

CSR TESSVM (PDF)

Dreieck neu
Nachhaltigkeitsdreieck