Abgeschlossene Projekte
Enjoy Switzerland
Von 2003 bis 2006 war die Destination Engadin Scuol Pilotregion im Projekt "Enjoy Switzerland". Ziel des Projektes war die Servicequalität und die Gastfreundlichkeit in der Destination langfristig zu sichern. Dazu wurden Prozesse optimiert und touristische Angebote entwickelt, welche die Qualität der Region für den Gast auf der ganzen Servicekette erlebbar machen.
Um die Qualität in der Region langfristig zu sichern, wurde im Anschluss an das Projekt eine Stelle für Angebotsentwicklung in der Destination geschaffen.
Ferien ohne Auto
Im Rahmen des Projekts "Ferien ohne Auto" vom VCS, dem WWF und der Fachhochschule Westschweiz sollten die Gäste dazu bewegt werden, ohne Auto in die Berggebiete anzureisen. Als Pilotprojektregion hat die Destination Engadin Scuol innovative Angebote für Besucher ohne Auto geschaffen. Seit Projektende werden diese kontinuierlich weiterentwickelt:
Gäste können Pauschalangebote mit Einbindung des öffentlichen Verkehrs buchen und ihre Gepäckstücke direkt in die Unterkunft liefern lassen. Die Erlebnisangebote sind auf die Zeiten und Orte des öffentlichen Verkehrs abgestimmt. Seit dem Sommer 2010 bringt die TESSVM gemeinsam mit der RhB und der PostAuto AG einen kostenlosen Regional-Fahrplan mit allen öffentlichen Verkehrsangeboten der Region an.
Best Practice ARE
Die Destination Engadin Scuol Samnaun Val Müstair wurde ins Verzeichnis "Tourismus und Nachhaltige Entwicklung - Gute Beispiele und Aktionsmöglichkeiten" aufgenommen. Darin publiziert das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) Beispielregionen, die im Tourismus den Pfad der Nachhaltigkeit erfolgreich beschreiten. Mit einem möglichst geringen Verbrauch von natürlichen Ressourcen soll mehr Wertschöpfung erzielt werden.
Pilotprojekt Landschaftsqualitätsbeiträge
Die neue Agrarpolitik sieht vor, Landschaftsqualitätsbeiträge zu entrichten, die eine gezielte Pflege traditioneller Kulturlandschaften ermöglichen. Das Beitragskonzept wurde anhand von Pilotregionen konkretisiert. Die TESSVM hat in der Begleitgruppe der Pilotregion Ramosch-Tschlin mitgearbeitet, um Indikatoren für die Landschaftsqualität zu bestimmen.
Inscunter
«Inscunter» ist ein Modellvorhaben im ländlichen Raum. Dank dem Projekt werden Synergien zwischen Tourismus, Forst- und Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz genutzt. Anhand von konkreten Projekten wurde eine beispielhafte Zusammenarbeit aufgegleist, erste Erfahrungen gesammelt und ein sektorübergreifendes Netzwerk für die Zukunft aufgebaut. Beim Projekt INSCUNTER dabei sind Amt für Wald GR, Schweizerische Vogelwarte Sempach, Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Stiftung Schweizerischer Nationalpark und WWF. Finanziell unterstützt wird dieses Projekt vom Bundesnetzwerk Ländlicher Raum (Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Bundesamt für Umwelt (BAFU), Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und SECO.
Die Errungenschaften und Ergebnisse des Projektes Inscunter wurden von der Stiftung Pro Terra Engiadina übernommen und können so langfristig weitergeführt werden.
Kontakt
Michael Leibacher
Leiter Angebotsentwicklung
Tel. +41 (0)81 861 88 14
m.leibacher(at)engadin.com





