Event

It is not the End of the World

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Ausstellung It is not the End of the World. Fundaziun Nairs. CHF 15/10. Öffnungszeiten: Donnerstag - Sonntag 15-18 Uhr, Info: nairs.ch.

Beschreibung

Date
25.07.2021 bis 24.10.2021 von 15:00 bis 18:00 Uhr
am Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag
Preis CHF 15

Mit Pauline Julier (Genf), Emilija Škarnulytė (Tromsø), Riikka Tauriainen (Zürich, Helsinki), Superflex (Dänemark), Marie Velardi (Genf) Unsere Vorstellung von unberührter Natur ist überholt. Der Mensch ist zur planetaren Kraft geworden und prägt durch sein Einwirken auf Geologie, Atmosphäre und Ozeane das Bild und die Beschaffenheit des Planeten. Anthropogene — d.h. menschengemachte Einflüsse — bestimmen das Schicksal der Erde, sowohl in negativer wie auch in potenziell positiver Hinsicht. Anthropogen sind nicht nur Treibhausgase und Umweltverschmutzung, sondern auch die Bemühungen zu ihrer Verhinderung. Im peripher gelegenen Engadin, wo die Natur trotz touristischer und landwirtschaftlicher Einwirkung noch imposant und intakt wirkt, blicken die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler unter Einbezug von Hightech sowie im Austausch mit den Wissenschaften auf neue Konzeptionen von Natur im Zusammenspiel mit Technologie. Sie greifen historisch-dokumentarische Zugänge aber auch (techno-)schamanistische Visionen eines zukünftigen Zusammenwirkens im Gefüge von Mensch, Natur und Technologie auf und zeigen alternative Ansätze zur bisherigen Technologiegeschichte. Das Umfeld der Fundaziun Nairs beeinflusst beim Ausstellungsbesuch immer die Wahrnehmung der Werke. So liegt das ehemalige Bade- und Kurhaus direkt am Inn und spiegelt die rund 100-jährige Geschichte des Heilungs- und Erholungsorts für das städtische Bürgertum im gesundheitsfördernden Gebirgsklima. Heute, in Zeiten von Klimawandel und globalen Krisen steht die Heilung und Erholung des ganzen Ökosystems auf dem Spiel. Der Ausstellungstitel ist einem Werk von Superflex entliehen und spekuliert über eine mögliche Zukunft der Erde ohne die Spezies Mensch. Das Publikum ist eingeladen, über die gegenwärtige und zukünftige Rolle des Menschen in einer Welt des eskalierenden Klimawandels und einer möglicherweise apokalyptischen menschlichen Zukunft nachzudenken. Die Ausstellung ist Donnerstag bis Sonntag von 15 - 18 Uhr geöffnet. Titelbild: Pauline Julier, Cercate Ortensia, 2021, Videostill, Foto: Pauline Julier

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