Medienmitteilung: Engadin Scuol schärft Mineralwasserpositionierung

Medienmitteilung
Engadin Scuol, 14. September 2017

Konsequente Ausrichtung auf das Mineralwasser

Kanton genehmigt Positionierungsprojekt der Ferienregion Engadin Scuol

Die Ferienregion Engadin Scuol schärft ihre Mineralwasserpositionierung. In den nächsten zweieinhalb Jahren erarbeitet die Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM) zusammen mit regionalen Partnern die Grundlagen, um Mineralwasser-Erlebnisse noch stärker in den Vordergrund zu rücken. Der Kanton hat die Finanzierung eines entsprechenden Projekts zugesichert.

Als touristische Vermarktungsorganisation ist die TESSVM auf kommunizierbare Inhalte und Angebote der Region angewiesen. Scuol und seine Nachbarorte verfügen mit den Mineralwasserquellen über solch eine Positionierungsgrundlage. Auf ihr gründen der Unterengadiner Kurtourismus, das Bogn Engiadina, diverse Angebote und Erlebnisse sowie historisch bedeutende Gebäude. Die Tourismusorganisation sieht aber noch grosses Potential im Ausbau wasser-, beziehungsweise mineralwasserbasierter Angebote. Für eine konsequente und koordinierte Weiterentwicklung hat sie daher beim Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden ein Projekt eingereicht und um entsprechende Unterstützung angefragt. Der Kanton hat das Anliegen eingehend geprüft, zusammen mit den Beteiligten verfeinert und jetzt gutgeheissen. Sobald der Eigenfinanzierungsanteil gesichert ist und die Zusage aller beteiligten Partner vorliegt, kann das grossangelegte Projekt noch in diesem Herbst lanciert werden. Für Yvonne Schuler, Projektleiterin bei der TESSVM, ist dies ein lang ersehnter Moment: "Mit der Departementsverfügung dürfen wir uns offiziell über unseren Leistungsauftrag hinaus intensiv einigen sehr zentralen Angebots- und Wasserfragen widmen."

Konsequenz in Angebot und Kommunikation
Erfahrungsgemäss ist Tourismuswerbung dann am erfolgreichsten, wenn sie sich konsequent an einem Thema ausrichtet. Insbesondere, wenn das Thema natürlich oder historisch in der Region verankert, also nicht beliebig auf andere Orte kopierbar ist. Diese Fokussierung in der Kommunikation setzt jedoch voraus, dass auch das Angebot, Dienstleistungen und die Infrastruktur vor Ort eben dieses Thema erlebbar machen und die Versprechungen der Tourismuswerbung einlösen. Laut Projektleiterin Yvonne Schuler kann sich die Ferienregion Engadin Scuol langfristig noch deutlicher als Wasserdestination positionieren. "Hierfür muss sie jedoch geeint, also über alle involvierten Anbieter und Institutionen, in diesen Angebotsbereich investieren wollen", so die Umweltingenieurin. Bislang fehlte aber eine Art "Masterplan" der alle Partner berücksichtige. Das Hauptprojekt mit dem Titel "Gesamtkonzeption (Mineral-)Wasserpositionierung" soll in den nächsten zweieinhalb Jahren das bestehende Angebot auf Ausbaumöglichkeiten prüfen und Grundlagen für die künftige Inwertsetzung des Wassers in der Region liefern. Dadurch können nachfolgende Investitionen der Partner sowie die Kommunikation der Tourismusfachleute konkret aufeinander abgestimmt werden. 

Grundlagenarbeit von höchster Priorität
In erster Linie soll das Hauptprojekt Grundlagen und Konzepte generieren, um für die involvierten Partner fundierte Handlungsempfehlungen ableiten zu können. In einem Vorprojekt wurden hierfür bereits grob die Handlungsfelder eines allfälligen Positionierungsvorhabens abgesteckt und die beteiligten Unternehmen, Anbieter sowie Institutionen befragt. Auf Basis dieser Vorarbeiten konnten die relevanten Partner für das aktuelle Hauptprojekt definiert werden. Zudem liegt bereits eine erste Gliederung möglicher Massnahmen vor. So rechnen die Projektverantwortlichen nach aktuellem Stand mit fünfzehn bis zwanzig Teilprojekten, welche insgesamt rund zehn Institutionen involvieren. Ganz zentrale Rollen spielen dabei die Gemeinde Scuol und die politische Region, aber auch Anbieter touristischer Leistungen im Zusammenhang mit Wasser. Schliesslich liege die Zuständigkeit für das eigentliche Angebot und die Infrastruktur bei den Partnern. "Uns kommt im Prozess eine koordinierende und planerische Aufgabe zu, da die Tourismusorganisation selbst kein Angebot betreibt und keine Infrastruktur besitzt", erklärt Schuler. Dennoch will das Projekt auch schon erste Umsetzungen ermöglichen und sieht hierfür auch ein entsprechendes Budget vor. Sobald die Finanzierungsphase abgeschlossen ist, wird die TESSVM die Projektlancierung offiziell kommunizieren.

Bildmaterial

Mineralwasser soll künftig besser erlebbar sein
Der Nabel des Unterengadiner Kurtourismus: Die Trinkhalle in Nairs.
© Andrea Badrutt, Chur

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Buevetta und Baederhaus in Nairs

Unverrückbare Unterengadiner Besonderheit
Mineralwasserbrunnen wie hier in Bagnera prägen das Ortsbild von Scuol.
© Andrea Badrutt, Chur

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Mineralwasserbrunnen 'Bagnera' in Scuol

Medienkontakte

Yvonne Schuler
Projektleiterin, PM Natur & Nachhaltigkeit TESSVM
Tel. +41 81 861 88 24
y.schuler@engadin.com

Martina Stadler
Direktorin TESSVM
Tel. +41 81 861 88 02
m.stadler@engadin.com

Niculin Meyer
Leiter Medien TESSVM
Tel. +41 81 861 88 03
n.meyer@engadin.com

Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG
(TESSVM)
CH-7550 Scuol
Tel. +41 81 861 88 00
info@engadin.com
www.engadin.com

Infobox TESSVM

Dies ist eine offizielle Medienmitteilung der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM).

  • Die Firma: DMO TESSVM
    Die Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM) ist die touristische Marketing-Organisation für das Unterengadin, Samnaun und Val Müstair. Im Auftrag der Aktionäre fördert die TESSVM primär national sowie international die Nachfrage nach touristischen Angeboten und Leistungen. Vor Ort ist die TESSVM zusammen mit allen Akteuren für die Angebotsentwicklung und Gästebetreuung in fünf politischen Gemeinden mit über zwanzig Ferienorten zuständig. Die Organisation mit Hauptsitz in Scuol lanciert und koordiniert gemeinsame Projekte mit regionalen Partnern und Leistungsträgern und stellt die Abstimmung mit Graubünden Ferien und Schweiz Tourismus sicher. Das Unternehmen mit einem Budget von ca. CHF 5 Mio. beschäftigt rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, davon drei Praktikanten und vier Lehrlinge. Die Ferienregion Scuol Samnaun Val Müstair steuert mit rund 1,1 Mio. Logiernächten 10 % zum Bündner Logiernächtetotal bei.
  • Der Inhalt: Exklusivität als Basis für den Erfolg
    Jede Menge Natur in Nationalparkqualität, im Jahr 1369 entdeckte Quellen als Ursprung der touristischen Entwicklung in Scuol-Tarasp. Auf diesen natürlichen Werten baut unsere Kultur auf: Die unverwechselbaren Engadiner Feriendörfer mit einheimischen und verwurzelten Menschen, eine Fülle an Traditionen und Brauchtümern, die romanisch geprägte Kultur, einheimische Produkte beleben die Region. Dazu kommen als Attraktionen die Errungenschaften des modernen Tourismus: Eine vielfältige Übernachtungsindustrie, leistungsfähige und hoch gelegene Skigebiete, das einzige zollfreie Einkaufsparadies der Schweiz, Anziehungspunkte wie das Engadin Bad Scuol, das dichte Netz des Öffentlichen Verkehrs als Schlüssel zu den Erlebnissen, bestens unterhaltene und signalisierte Wege im Sommer und im Winter, UNESCO-Biosphäre und UNESCO-Kloster, welche die Geschichte konservieren und lebendig erhalten: Jede Menge Exklusivität, an der sich die touristische Angebotsentwicklung und –kommunikation der DMO orientiert.
  • Verantwortung übernehemen: Klimaneutralität und CSR
    Corporate Social Responsibility (CSR) ist der freiwillige Beitrag von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung ihrer Anspruchsgruppen. Dabei steht die freiwillige Selbstverpflichtung im Zentrum. Die TESSVM bemüht sich, die klimawirksamen Emissionen zu minimieren. Das Ziel ist, in möglichst vielen Bereichen den CO2 Ausstoss, der direkt oder indirekt durch unsere Arbeit verursacht wird, zu reduzieren. Die unvermeidbaren Emissionen kompensieren wir über die Klimaschutzprojekte von myclimate. Die TESSVM ist "klimaneutral".

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