Medienmitteilung – (Mineral-)Wasser: gestern, heute und morgen

Medienmitteilung 
Unterengadin – Graubünden – Schweiz,
24. November 2020

(Mineral-)Wasser: gestern, heute und morgen

Das Projekt «Gesamtkonzeption (Mineral-)Wasserpositionierung» geht in die nächste Runde.

Die Sichtbarkeit des quirligen Blaus vor Ort wurde in den letzten drei Jahren auf verschiedenste Arten gestärkt: unter anderem sind drei neue Mineralwasserwege und eine dazugehörige Faltkarte entstanden, Quellen wurden beschildert, eine Attraktionsmarke sowie ein Sprachguide vereinheitlichen das Thema in der Kommunikation, mittels einer Marketingkampagne war die Idee der Mineralwasserflasche «miraculaua» geboren und in verschiedenen Restaurationsbetrieben gibt es nun einheitliche Wasserkaraffen, um das wertvolle Gut auf den Tisch zu bringen. Damit nicht genug: so wie sich die Wasser auch in Zukunft den Weg aus den Felsritzen suchen und die Quellen immer weiter sprudeln, so geht auch das Projekt im Auftrag der Gemeinde Scuol in die nächste Runde.

«Wir haben schon viel erreicht, das Potenzial ist jedoch noch nicht ausgeschöpft und die Ideen sprudeln auch noch weiter», sagt Martina Stadler, Tourismusdirektorin. Vor drei Jahren wurde das Projekt rund um die Mineral- und andere Wasser von der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM) ins Leben gerufen. Aus diesem Grund wurde schon früh ein Weg gesucht, mit dem Projekt nach dem offiziellen Ende im November 2020 in die Verlängerung von mindestens zwei Jahren zu gehen. Für die Gemeinde Scuol ist das (Mineral-)Wasser ebenso ein Thema von strategischer Wichtigkeit. Sie war darum auch seit Beginn an stark in das Projekt involviert und hat nun den Auftrag für die nächste Runde gegeben. Die in der dreijährigen Projektphase neu entstandenen Elemente und Infrastrukturen werden unterhalten und weitergeführt. Es wird jedoch auch Platz für Neues geben.  
Massgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts hat auch beigetragen, dass es breit abgestützt war. So haben verschiedene Institutionen der Region, namentlich Gemeinde Scuol, Regiun Engiadina Bassa/Val Müstair, Fundaziun pro aua minerala, Verein Pro Büvetta Tarasp, Bürgergemeinde Scuol, Bogn Engiadina Scuol, Fundaziun Nairs, Fundaziun Pro Terra Engiadina und UNESCO Biosfera Engiadina Val Müstair das Projekt finanziell, personell und ideell unterstützt und weitergebracht. Dies zeigt einmal mehr, dass gerade im Tourismus Kooperationen Trumpf sind.

Neues entstehen lassen
Die Projektleiterin Yvonne Schuler gibt einen Einblick in zwei Projekte, welche bis 2022 einen speziellen Platz im Gesamtprojekt bekommen sollen: Es sind dies die Reaktivierung des Kurparks Vulpera und die Zugänglichkeit zu den Quellen im Val Sinestra, die einst dem Kurhaus zu Ruhm und Ehre verholfen haben: «Diese zwei Symbole des einstigen Kurtourismus sind schon immer da gewesen, man möchte diese Zeitzeugen nun aber wieder zu neuem Leben erwecken und so für den Gast erlebbar machen», so Yvonne Schuler.
In Planung sind auch buchbare Wasser-Pauschalen für Gäste, welche sich spezifisch mit dem Thema Wasser auseinandersetzen möchten und ein neuer Wasser-Event in Form einer Wasser-Wanderung. Aber auch die Kunstszene soll das Blaue Gold zum Erstrahlen bringen, so möchte man beispielsweise einen Raum für temporäre Aktionen zum Thema schaffen.

Entstandenes weiterführen
Und schliesslich sind da die Teilprojekte der ersten Projektphase, welche auf den letzten Feinschliff und die Etablierung in der Region warten. Es sind dies zum Beispiel Inszenierungen an den Dorfbrunnen und Quellen, der Forschungswanderweg oder auch die Aufwertung der Fassung von diversen Quellen und deren Umgebung.

Medienkontakte und Absender

Madeleine Papst
Leiterin Medien, Marke & Content
Tel. +41 81 861 88 15
m.papst@engadin.com

Martina Stadler
Tourismusdirektorin
Tel. +41 81 861 88 02
m.stadler@engadin.com

Dies ist eine offizielle Medienmitteilung der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM).
Über die TESSVM
Die TESSVM ist die touristische Marketing-Organisation für das Unterengadin, Samnaun und Val Müstair. Im Auftrag der Aktionäre fördert die TESSVM primär national sowie international die Nachfrage nach touristischen Angeboten und Leistungen. Vor Ort ist die TESSVM zusammen mit allen Akteuren für die Angebotskommunikation und Gästebetreuung in fünf politischen Gemeinden mit über 20 Ferienorten zuständig. Die Organisation mit Hauptsitz in Scuol lanciert und koordiniert gemeinsame Projekte mit regionalen Partnern und Leistungsträgern und stellt die Abstimmung mit Graubünden Ferien und Schweiz Tourismus sicher. Das Unternehmen mit einem Budget von 6 Millionen Schweizer Franken beschäftigt rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, davon zwei Praktikant/-innen und drei Lernende. Die Ferienregion Engadin Samnaun Val Müstair steuert mit knapp 1 Million Logiernächten knapp 10 Prozent zum Bündner Logiernächtetotal bei.

Verantwortung übernehmen: CSR und dreidimensionale Nachhaltigkeit
Corporate Social Responsibility (CSR) ist der freiwillige Beitrag von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung, wobei die freiwillige Selbstverpflichtung im Zentrum steht. Dabei handelt die TESSVM nach dem Prinzip der dreidimensionalen Nachhaltigkeit: Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Die TESSVM ist “klimaneutral”, indem sie bemüht ist, ihren Ausstoss an CO2-Emissionen zu reduzieren und die unvermeidbaren Emissionen über Klimaschutzprojekte von myclimate kompensiert. Die Einkäufe werden möglichst in der Region getätigt und Aufträge an lokale Partner vergeben. Im Unternehmen selbst fördert die TESSVM den Nachwuchs mit Lehrstellen und Praktika.

Bildmaterial

Am besten lässt sich die Aussicht am Lai Nair bei Mineralwasser aus der miraculaua-Flasche geniessen.
Foto: R. Dupertius

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Den Ausblick am Nair mit der Mineralwasserflasche miraculaua geniessen.

Ein Teilprojekt widmete sich den drei neuen Mineralwasserwegen, welche nun auch in einer neuen Karte abgebildet sind. 
Foto: TESSVM

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Karte Mineralwasserwege Scuol

Das Teilprojekt Wasserkaraffe bringt nun Wasser vereinheitlicht auf den Tisch.
Foto: Andrea Badrutt, Chur

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Wasserkaraffen am Bügl Grond in Scuol

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