«Biken fühlt sich manchmal an wie Fliegen»
Trail Scout – Werni Dirren
Tag für Tag auf dem Bike
Werni steigt im Sommer praktisch jeden Tag in die Pedale und ist als Bike-Guide in ganz Europa unterwegs. Am liebsten fährt er nach wie vor zu Hause in Scuol. «Das Unterengadin ist die landschaftlich schönste Bergregion, die ich kenne. Nirgendwo sonst erlebst du so naturnahes Biken wie hier. Und das Trail-Netz ist weitläufig und vielfältig.»
In jedem Gelände zu Hause
Egal ob Wurzelweg, Flowtrail oder enge Kurven: Werni fühlt sich in jedem Gelände wohl. Er liebt die Abwechslung – und diese findet er in Scuol. «Das Unterengadin ist dank dem Nationalpark Bike-Marathon und als Transalp-Halteort vor allem für lange Touren bekannt. Doch die Region hat so viel mehr zu bieten.»
Werni liebt lange Abfahrten
Ein typischer Bike-Tag mit Werni sieht so aus: Mit der Bahn hoch auf Motta Naluns und sich von Wind und Wetter treiben lassen. Meistens landet er früher oder später auf der Alp Clünas, wo er die Ruhe und den Weitblick übers Tal geniesst. «Das Beste hier oben auf knapp 2500 Metern ist, dass ich eine lange Abfahrt auf natürlichen Trails vor mir habe!»
Gastgeber und Gastronom
Werni lebt in einem alten Engadinerhaus mit Sgraffito-Ornamenten und tief eingelassenen Fenstern – es ist das Haus seiner Vorfahren. Er nennt es «Bike-Villa», da er drei Wohnungen darin vermietet. Werni ist gerne Gastgeber und die Gastronomie seine zweite grosse Leidenschaft. Vor allem im Winter, wenn er als Chef des Bergrestaurants Alpetta Skifahrer verköstigt.
Gemütliches Engadin
Am Unterengadin schätzt er nicht nur die intakte Natur, sondern auch die ursprünglichen Dörfer. Darum zeigt Werni seinen Gästen gerne die Terrassendörfer Ftan und Sent. «Die guten Trails führen ohnehin hier vorbei.» Und unten in Scuol ist ein Stopp an einem der vielen Brunnen Pflicht. «Es ist schon cool, wenn du deine Trinkflasche mit natürlichem Mineralwasser auffüllen kannst.»