Medienmitteilung: Für Wissensdurstige: «Aua Forta – Wassertage Engadin Scuol»

Medienmitteilung und Ankündigung, 5. März 2019
Ferienregion Engadin Scuol Zernez – Graubünden – Schweiz

Für Wissensdurstige: «Aua Forta – Wassertage Engadin Scuol»

Von der Wassersomelière bis zum Mineralwasser-Forscher: «Wasser» im Fokus

Anlässlich des UNO-Weltwassertags findet vom 16. bis 22. März 2019 die «Aua Forta» statt die Wassertage in Scuol. Unter dem Motto «Ursprung & Geschichte» gehen Fachleute wie der renommierte Hydrologe Rolf Weingartner, die Wassersommelière Claudia Vontobel und der ehemalige Chefredaktor des Schweizer Fernsehens Ueli Haldimann den historischen Quellen auf den Grund. Führungen und kulturelle Anlässe runden die mineralische Woche ab. Zugleich läutet die wasserreiche Region das Festjahr «650 Jahre Erlebnis Mineralwasser im Unterengadin» ein. 1369 wurde nämlich die dortigen «salzhaltigen Wasser» erstmals urkundlich erwähnt.

Mineralhaltiges Wasser gilt als «Ursuppe» für die Entstehung von Leben auf unserem Planeten. Ganz so weit gehen die diesjährigen «Aua Forta – Wassertage Engadin Scuol», die bereits zum 7. Mal im Zuge des UNO-Weltwassertags vom 16. bis 22. März stattfinden, in der Geschichte aber nicht zurück. «Nur» 650 Jahre schweift der Blick in die Vergangenheit: zur ersten urkundlichen Erwähnung der Mineralwasserquellen rund um Scuol – dem wertvollen «Sauer- und Salzwasser», zu Rätoromanisch sinngemäss «Aua Forta». Denn damit wurde der Grundstein für die Entwicklung einer florierenden Bäder- und Kurdestination gelegt. Die gesamte Veranstaltungswoche wird dem kostbaren Element gewidmet und beleuchtet die historische, kulturelle, naturwissenschaftliche sowie biologische Bedeutung der Quellen für die Region. Fachleute aus Historie, Literatur, Umweltwissenschaft, Hydrologie, Kunst, Journalismus und Hotellerie vermitteln ihr Wissen an den zumeist kostenlosen Events. Rund 300 Besucherinnen und Besucher werden erwartet.

Zeitreise: mit Historiker in die prunkvolle Epoche zurück
Die «Aua Forta» beginnt mit einer Zwischenbilanz zum Projekt «Gesamtkonzeption (Mineral-) Wasserpositionierung», mit welchem die Region ihre Wasserwerte strategisch neu auffrischt. «Speisen wie zu Zeiten des Kurtourismus» im historischen Saal Belle Époque im Hotel Belvédère Scuol steht im Anschluss auf dem Menüplan. Historiker Paul Grimm sorgt für geistige Nahrung zwischen den Gängen und entführt die Gäste in die Blütezeit des edlen Kurtourismus Ende des 19. Jahrhunderts.

Tourismusentwicklung: ehemaliger SRF-Chefredaktor engagiert
Heute ist sie ein «Lost Place», eine bezaubernd-verzauberte Schönheit: die Trinkhalle «Büvetta» in Tarasp. Der Verein «Pro Büvetta Tarasp» setzt sich deshalb für den Erhalt der Trinkhalle mit repräsentativer Architektur des späten 19. Jahrhunderts ein. Als wichtige Zeugin der Unterengadiner Kurgeschichte soll sie zeitgemäss genutzt werden. Gastreferent Ueli Haldimann, selbst Historiker, Filmemacher und langjähriger Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, beleuchtet an der öffentlichen Generalversammlung des Vereins die Veränderungen des Kurtourismus in Graubünden während der letzten 150 Jahre und was uns Charles Darwin für die Zukunft lehrt.

Kultur: mit Tanztheater und Schriftstellerin in Wasserwelten eintauchen
«La diala da l’aua» – rätoromanisch für die Wasserfee – ist ein bekanntes Kindermärchen aus dem Engadin und erzählt Erlebnisse und Begegnungen der kleinen Fee entlang des Flusses. Die Tanzschule «dance impressions Hannah Schaffrath» interpretiert die Geschichte neu und entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in die magische Welt der bezaubernden Wasserfee. Die Ftaner Autorin Rut Plouda – ausgezeichnet mit dem Förder- und Schillerpreis – gibt während der musikalischen Lesung «L’aua: origen de la poesia» Stellen aus ihren literarisch fliessenden Meisterwerken wieder – auf Deutsch und Romanisch.

Auf den Grund gehen: mit Hydrologe und Wassersommelière
Der renommierte Schweizer Hydrologe Prof. Rolf Weingartner (Leiter Hydrologie und geschäftsführender Direktor Geographisches Institut Universität Bern) kennt sämtliche Mineralwasser der Schweiz. In seinem Referat nimmt er insbesondere die Inhaltsstoffe des Unterengadiner Mineralwassers unter die Lupe, vergleicht sie mit der «Konkurrenz» aus der Schweiz und hinterfragt die Wasserindustrie kritisch. Wassersommelière Claudia Vontobel aus Scuol erklärt bei der anschliessenden Degustation wie Mineralwasser richtig schmeckt und welcher Gout zu welcher Speise harmoniert. «Eines ist sicher: Wissens- und anderer Durst wird während der ‹Aua Forta›- Woche auf verschiedenste Weise gestillt», so Martina Stadler, Tourismusdirektorin Engadin Scuol Zernez.

 

Bildmaterial

Wertvolles Gut: Die diesjährige «Aua Forta» widmet sich vollumfänglich den Ursprüngen des Mineralwassers im Engadin – wie etwa der Bonifacius-Quelle. © Dominik Täuber

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Überlauf beim Bonifazius Trinkhäuschen in Nairs © Dominik Täuber

Der Historiker Paul Grimm erzählt an der «Aua Forta» Geschichten aus der Blütezeit des Kurtourismus.

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Paul Grimm

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Dies ist eine offizielle Medienmitteilung der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM).
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