Heutige und zukünftige Herausforderungen erfolgreich angehen

Angewandte Nachhaltigkeit in Schweizer Tourismusdestinationen

Tourismus und Nachhaltigkeit – ein Widerspruch? Tourismus bedeutet Mobilität und der Verkehr ist ein starker Treiber des Klimawandels. Tourismus bedeutet, dass Menschen in für sie unbekannte Gebiete reisen, oft ohne Kenntnisse der lokalen Kultur, teils in Massen. Der Tourismus ist nicht nur ein Verursacher des Klimawandels und des Unmuts der lokalen Bevölkerung, er leidet zunehmend auch darunter. Nur mit einer nachhaltigen Ausrichtung, im Einklang mit der ansässigen Bevölkerung und den Bedürfnissen der Gäste, mit überlegten Investitionen und mit Rücksicht auf das ökologische Gleichgewicht, kann der Tourismus langfristig prosperieren.

Projektidee

Damit Schweizer Tourismusdestinationen wissen, wie sie sich nachhaltig entwickeln können, soll das Projekt „Angewandte Nachhaltigkeit in Schweizer Tourismusdestinationen“ Hilfestellungen für Destinationsmanagement-Organisationen (DMO) schaffen.

Ziele

Projektziele

  • Ein Handbuch „Nachhaltigkeit in Schweizer Tourismusdestinationen“ mit Wissenswertem zu Nachhaltigkeit im Tourismus, praxistauglichen Indikatoren, Handlungsempfehlungen und praktischen Umsetzungsbeispielen liegt vor. Vorbild dafür ist der Praxisleitfaden „Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“.
  • Eine Weiterbildung für DMO-Mitarbeitende und Interessierte zur Umsetzung von Nachhaltigkeit wird angeboten.
  • Die Machbarkeit eines Ratings oder einer Auszeichnung für nachhaltige Tourismusdestinationen ist abgeklärt.
  • Der Bedarf von Kompetenzstellen „Nachhaltigkeit im Tourismus“ ist geprüft und eine Strategie für deren Aufbau und den Betrieb ist ausgearbeitet.

Wirkungsziele

  • Die Schweizer Tourismusdestinationen haben sich zum Ziel gesetzt, sich nachhaltig zu entwickeln.
  • Ihnen steht eine Auswahl an Unterstützungstools zur Verfügung, welche sie rege nutzen.
  • Die nachhaltige Ausrichtung der Tourismusdestinationen trägt zum langfristigen Erhalt von qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen in der ganzen Schweiz, zur Steigerung der Lebensqualität der gastgebenden Bevölkerung sowie zum Erhalt von Natur- und Kulturschätzen bei. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen wird die Abwanderung in peripheren Regionen gebremst.
Co-Projektleitung mit der ZHAW
Co-Projektleitung mit der ZHAW
Die TESSVM leitet das nationale Projekt zusammen mit der Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW).
Mehr über die Forschungsgruppe

Wir verwenden Cookies und Tracking-Technologien, um Ihnen das beste Web-Erlebnis zu bieten. Details

Ein Shared Service von Graubünden Ferien